Stadtfeuerwehrverband Dresden e. V.

Samstag, 16. November 2019 - 18:24 Uhr
Der alte Meister ist neuer Meister (Fotos: hier klicken)

Aber eigentlich ist der Meister "nur" Pokalsieger. Und das auch "nur" von den Westhangfeuerwehren, denn für eine richtige Meisterschaft haben sich die Freiwilligen Feuerwehren von Dresden noch nicht finden können. So spielen nun seit vielen Jahren die Volleyballer der Westhangfeuerwehren ihren Pokalsieger aus. Am 15.11.2019 trafen sich die Mannschaften von Brabschütz, Gorbitz und Ockerwitz in der Übigauer Feuerwache zum Wettstreit, welcher wieder bestens von den Gorbitzer Kameraden organisiert war. Aber der Gorbitzer Pokalsieger des vergangenen Jahres begann etwas schwächelnd. In ihrem 2. Spiel standen sie plötzlich nach einer Aufschlagserie des Ockerwitzers Dani Peuker mit 0 : 11 an der Wand. Davon erholten sie sich nicht mehr in dem Satz. In dem Rückrundensatz zeigten sie aber, dass sie ganz anders aufgestellt waren, und nahmen den Ockerwitzern die letzte Hoffnung. Nach einer zusätzlichen 3. Runde stand der Sieger mit den Kameradinnen und Kameraden aus Gorbitz fest, Brabschütz und Ockerwitz waren punktgleich und mussten um Bronze und Silber noch einen kleinen Satz spielen. Die Mannschaft aus Ockerwitz konnte nicht an die Erfolge des Turnierbeginns anknüpfen und mussten den Brabschützern den Silberplatz einräumen.
Traditionell gab es dann in Gorbitz die Bratwurst als Prämie für alle. Alle hatten Spaß und alle waren Freunde.

Text / Fotos: Hans-Günther Lindenkreuz

Sonntag, 27. Oktober 2019 - 18:46 Uhr
Die Alters- und Ehrenabteilung feiert das 25. Jahr (Fotos: hier klicken)

Am 26.10,2019 trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung gemeinsam mit ihren Partnern im Quality Hotel Plaza Dresden, um das 25jhrige Bestehen der Abteilung zu begehen. Der "Chef" der A+E, Dietmar Glaser, hat gemeinsam mit seinen Mitstreitern des Referates und seiner Gattin schon lange vorher mit den Vorbereitungen begonnen. Da der Gasthof Weißig als Traditions-Veranstaltungsstätte seinen Betrieb eingestellt hatte, wurde das Hotel ausgewählt, was auf keinen Fall eine Fehlentscheidung war. Mit dem verrufenen "Liga" aus DDR-Zeiten mit den "3 Sälen - 3 Möglichkeiten" hat das "Plaza" nichts mehr gemein. Die Zusammenkunft wurde auch genutzt, um verdiente Kameradinnen und Kameraden zu ehren. Zahlreiche Wehren hatten die Veranstaltung finanziell unterstützt, dient es doch in erster Linie auch ihren eigenen Kameraden, die jahrzehntelang die Wehr durch ihre Einsatzbereitschaft unterstützt hatten und oft immer noch unentbehrlich sind. Auch für Kamerad Glaser und seine Sabine wurde eine Sammlung ins Leben gerufen und mit einer beträchtlichen Summe die langjährige Tätigkeit honoriert. Dietmar Glaser begleitet und leitet die Alters- und Ehrenabteilung schon über sehr viele Jahre.
Ein ebenfalls 25jähriges Geburtstagskind ist unser Feuerwehrorchester BO112, welches die Gelegenheit nutzte und den Gästen ihr hohes Können darbot. Auch zu diesem Jubiläum unsere herzlichen Glückwünsche und immer ausreichend Luft hinter den Lippen.
Als Gast konnte vom Landesfeuerwehrverband Oberösterreich Kamerad Wolfgang Anzinger begrüßt werden. Ihm ist es zu verdanken, dass die Dresdner Jugendfeuerwehr-Delegationen, die das Friedenslicht im ORF-Studio abholen, in Linz immer gut empfangen und betreut werden.

Text/Fotos: Hans-Günther Lindenkreuz

Donnerstag, 17. Oktober 2019 - 16:55 Uhr
Messe FLORIAN 2019 in Dresden (Fotos: hier klicken)

Die Messeräume sind längst beräumt und wieder einmal hat die Messe einen Rekord eingefahren. Sowohl die Anzahl der Aussteller als auch der Besucher ist wieder gewachsen. Für die Dresdner Feuerwehr war die Anwesenheit auf der Messe ein Muss, denn es galt wieder, Interessenten für den Beruf des Feuerwehrmannes/frau anzusprechen, um die volle Einsatzbereitschaft auch für die Zukunft zu gewährleisten. In diesem Jahr stand die Ausbildung zum Notfallsanitäter/Brandmeister im Vordergrund. In verschiedenen Tests konnte man seine eigene Leistung einschätzen und sich auch manche Frage beantworten lassen. Praktische Demonstrationen am Stand der Feuerwehr und im Außengelände vervollständigten das Programm der Feuerwehr. Sehr realistisch wurden die Hilfsmaßnahmen am Stand an einer sehr menschgetreuen Puppe mit Verletzungen durchgeführt. Auch die Leitstelle war in diesem Jahr mit einem Arbeitstisch anwesend. So konnte man den Arbeitsgang nach dem Eingang eines Notrufes verfolgen.
Neu war auch ein Gottesdienst auf der Messe. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Feuerwehrorchester BO112, welches anschließend im Außengelände für die Unterhaltung der Gäste sorgte. Das Orchester konnte in diesem Jahr sein 25jähriges Jubiläum feiern.
Im kommenden Jahr wird in Dresden eine Pause für die FLORIAN sein, da vom 15. - 20. Juni 2020 die INTERSCHUTZ in Hannover stattfindet.

Text/Fotos: Hans-Günther Lindenkreuz

Mittwoch, 11. September 2019 - 11:02 Uhr
Gemeinsame Übung in Schönfeld (weitere Fotos: hier klicken)

Am 10. September 2019 kurz nach 18 Uhr wurde ein Alarm ausgelöst: "Brand im Sägewerk von Schönfeld. Personen in Gefahr". Damit begann eine Übung mehrerer Feuerwehren, welche von Jörg Pöhler langfristig vorbereitet wurde. Dabei hatte er für sich selbst eine Hauptrolle zugeteilt, denn er war der alarmierende Hausmeister, der dann mit seinem Besen den Einsatzkräften oft im Wege stand. Zum Einsatz kamen dann der Löschzug der Berufsfeuerwehr der Wache Dresden-Striesen, sowie die Stadtteilfeuerwehren von Schönfeld, Eschdorf, Rockau und Zaschendorf. Die Drehleiter der STF Pillnitz vervollständigte das Einsatzteam. Neben der Brandbekämpfung war das Hauptaugenmerk der Übung auf die Bergung der Personen und Maßnahmen der Ersten Hilfe gerichtet. Die Rettung erfolgte über Drehleiter, Steckleitern und verqualmtem Treppenhaus aus 2 Gebäuden. Auf einem Sammelplatz wurden dann unter den kritischen Augen von Rettungskräften der BF erste Hilfs-Maßnahmen von den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren eingeleitet. Mehr als ein Dutzend Fahrzeuge der Feuerwehren waren im Einsatz. Nach einer Auswertung durch den Einsatzleiter Andreas Flohr und Organisator Jörg Pöhler wurden die Teilnehmer der Übung noch mit einem Imbiss belohnt.

Text und Fotos: Hans-Günther Lindenkreuz

Samstag, 24. August 2019 - 20:10 Uhr
Neue Fahne für die STF Dresden-Pappritz (Fotos: hier klicken)

Vor 10 Jahren schlossen sich die beiden Stadtteilfeuerwehren von Gönnsdorf und Pappritz zu einer Wehr zusammen. Als Gründungsgeschenk war ein neues Gerätehaus in Pappritz entstanden. Nun, nach 10 Jahren, sollte auch eine neue Fahne in Dienst gestellt werden. Am 23. August 2019 hatten die Kameraden von Pappritz eingeladen, um die In-Dienst-Nahme der Fahne öffentlich zu machen. Für die Fahne der Firma Stucke wurde eine Spendensammlung ins Leben gerufen, die in den Ortschaften großen Anklang gefunden hatte. So konnte das kostbare Stück in Auftrag gegeben werden. Das Ergebnis zeigt, dass sich dieser Aufwand gelohnt hatte. Der Erste Bürgermeister der Landeshauptstadt, Herr Detlef Sittel, Landtagsmitglied Christian Hartmann, Ortsvorsteherin Daniela Walter und Feuerwehr-Amtsleiter Andreas Rümpel begleiteten den Festakt. Vom Stadtfeuerwehrverband überbrachte Carsten Löwe auch ein Präsent. Eine Delegation eines befreundeten Karnevalsvereins aus Sonneberg kündigte an, am Folgetag bei der großen Festveranstaltung mit Verstärkung für große Stimmung zu sorgen. Dass alle bereits guter Stimmung waren, zeigte sich schon am Vorabend.
Text/Fotos: Hans-Günther Lindenkreuz

Samstag, 6. Juli 2019 - 20:01 Uhr
Feuerwehrwettkampf in Cossebaude (Fotos: hier klicken)

Die STF Dresden-Cossebaude hatte für den 7. Juli 2019 bei strahlendem Sonnenschein zu ihrem traditionellen Feuerwehrwettkampf eingeladen. Neben den Wehren aus Brabschütz, Gorbitz, Gompitz , Ockerwitz und Mobschatz war auch eine Mannschaft der Partnerfeuerwehr aus Weinsberg (Nähe Heilbronn) und Radebeul-Kötzschenbroda angetreten. Von Vorteil war wieder einmal neben der Beherrschung der Technik und Geschicklichkeit auch die Startnummer. Nach dem Motto: "Lernen beim Zuschauen" konnten sich die später Startenden manchen klugen Handgriff ihrer Vorkämpfer anschauen und anwenden. Die Kameradinnen und Kameraden der Radebeuler Wehr konnten sich als Sieger feiern lassen.

Text/Foto: Hans-Günther Lindenkreuz

Sonntag, 23. Juni 2019 - 18:10 Uhr
Der Dresdner Feuerwehrausschuss hat sich Görlitz als Tagungsort für eine externe Ausschusssitzung gewählt (Fotos: hier klicken)

Die Mitglieder des Feuerwehrausschusses trafen sich in diesem Jahr in Görlitz, um über die weitere Zukunft zu beraten, aber auch eine Weiterbildung allgemeiner Natur nicht zu vernachlässigen. Am 21. Mai 2019 war die Feuerwache der Görlitzer Berufsfeuerwehr der Treffpunkt. Ein zwar kleiner aber dafür wunderschöner Jugendstilbau, in welchem die Görlitzer Kameraden ihr Domizil haben. Man konnte sich vorstellen, dass dort am Anfang des 20. Jahrhunderts die Pferde und die Dampfspritze in Bereitschaft standen, um den Bürgern zu Hilfe zu eilen. Die Kameraden führten ihre Gäste durch die Räumlichkeiten. Auch die neue Schlauchwaschanlage zählte zum Stolz der Wache. Da aber die Erfordernisse mit der Zeit immer größer werden, wird die Zukunft für die Wache auch nur noch begrenzt sein. Nach dem Rundgang und einem Abschlussfoto vor der Wache konnten sich die Delegierten mit der Trinkwasser-Notversorgung von Görlitz vertraut machen. An einem der Brunnen des Stadtgebietes wurde gezeigt, wie im Katastrophenfall mit wenigen Mitteln sehr schnell eine Wasserversorgung für die Bevölkerung hergestellt werden kann. Auch eine Hochwasserschutzeinrichtung an der Neiße gehörte zur Besichtigung.
Der weitere Tagesablauf galt dann dem Besuch der Firma Brandschutztechnik Görlitz GmbH, in der dann auch das eigentliche Fachprogramm stattfinden sollte. Den östlichsten Punkt Deutschlands hatten die Organisatoren für die Beratungen ausgesucht. Doch zuvor begrüßte der Geschäftsführer und Inhaber der Firma, Herr Dipl.-Ing. Andreas Neu, die Gäste. Sehr anschaulich stellte Herr Neu die Geschichte nicht nur der Firma dar. Der großflächige Niedergang der Industrie im Gebiet in der Nachwendezeit hatte tiefe Spuren hinterlassen. Aber nach Höhen und Tiefen in der Firmengeschichte hat das Management inzwischen einen Sektor der Brandschutztechnik gefunden, in dem sie auf dem Markt gut bestehen. Die Brandschutztechnik Görlitz GmbH ist spezialisiert auf den Aus- und Aufbau von Löschfahrzeugen der leichten und mittleren Klasse sowie Logistik- und Sonderfahrzeugen.
Nachdem die Teilnehmer von der Firma mit einem Mittagessen gestärkt worden waren, konnten sie sich bei einer Betriebsbesichtigung vom Umfang des Sortimentes überzeugen. Da die Anforderungen der Kundschaft immer sehr individuell sind, ist fast jedes Fahrzeug ein Unikat. Das typische Standardfahrzeug ist in dieser Branche nicht üblich.
Im Anschluss gehörte dann die Aufmerksamkeit dem Amtsleiter der Feuerwehr, Herrn Andreas Rümpel und seinen Abteilungsleitern, welche über Aktuelles und Änderungen berichteten, sowie sich den Fragen der Teilnehmer stellten. Die Kameraden der STF Cossebaude führten ihr Video „Was wäre wenn?“ vor, mit welchem sie in einem Wettbewerb einen Preis erringen konnten.
Aber für weitere Möglichkeiten des Gedankenaustausches war am zeitigen Abend die Landskron-Brauerei gedacht. Nach einem Gang durch die Braukeller erfolgte dann die Qualitätskontrolle. Ein technisches Problem sorgte aber leider dafür, dass nicht alle Produkte ausreichend geprüft werden konnten. Es war sowieso etwas Zurückhaltung geboten, denn am Folgetag sollte ein zweistündiger Stadtrundgang bei den zu erwartenden Temperaturen noch einmal eine Konditionsprüfung werden. Wer Görlitz vom Ende der 80iger Jahre kannte, wird die Stadt kaum wiedererkannt haben. Die Stadt ist eine Prinzessin, welche erst wieder mühsam wach geküsst werden musste. Hier konnte man erkennen, welch Reichtum in den Gründerjahren in der Stadt zu Hause war. Da sie aber nicht mehr in der Mitte des Landes liegt, kann sie noch nicht alle ihre Landsleute von ihrer Schönheit überzeugen. Aber die Filmindustrie hat ihr Görliwood gefunden.
Fotos/Text: HGL

Sonntag, 16. Juni 2019 - 14:22 Uhr
Spiritus ist ein Reinigungsmittel und kein Grillanzünder

Machen Sie sich der Gefahr bewusst und sagen Sie „Nein” zu Spiritus als Grillanzünder! Die Folgen eines Grillunfalls sind physisch und emotional extrem belastend für die ganze Familie.
Tipps zum sicheren Grillen:
• Grill kippsicher und windgeschützt aufstellen.
• Niemals flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin verwenden – weder zum Anzünden noch zum Nachschütten – Explosionsgefahr!
• Feste, geprüfte Grillanzünder aus dem Fachhandel verwenden.
• Grill stets beaufsichtigen.
• Kinder nicht in die Nähe des Grills lassen – Sicherheitsabstand von 2 bis 3 Metern!
• Grill nicht von Kindern bedienen oder anzünden lassen.
• Kübel mit Sand, Feuerlöscher oder Löschdecke zum Löschen des Grillfeuers bereithalten.
• Brennendes Fett niemals mit Wasser, sondern durch Abdecken löschen.
• Nach dem Grillen das Grillgerät weiter beaufsichtigen, bis die Glut vollständig auskühlt ist.
• Nicht in geschlossenen Räumen grillen und den Grill niemals zum Auskühlen ins Haus stellen – Vergiftungsgefahr!
• Heiße Grillglut nach dem Grillen am Strand nie im Sand vergraben – die Kohle bleibt noch tagelang glühend heiß – Kinder ziehen sich immer wieder schwere Verbrennungen zu, weil sie in die Glut hineinkrabbeln/-treten oder -fallen.
• Einmalgrills am Strand mit Wasser löschen und abkühlen – auch den Sand unter dem Grill!

Quelle: Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V
Foto: Hans-Günther Lindenkreuz

Montag, 20. Mai 2019 - 20:41 Uhr
Neuer Gerätewagen des BEZ und Brandsimulationsanlage auf der Feuerwache Albertstadt übergeben (Fotos: hier klicken)

Am 20.05.2019 fand in der Feuerwache Albertstadt die Übergabe eines Gerätewagens des Brandschutz-Erziehungs-Zentrum (BEZ) der Dresdner Feuerwehr und eines Brandsimulationshauses statt. Der Erste Bürgermeister Detlef Sittel konnte dem Leiter des BEZ, HBMz Michael Heinze, den Schlüssel für das neue Fahrzeug überreichen. Das Fahrzeug ist ein Unikat und wurde nach den Ideen des BEZ-Teams von der Firma Brandschutztechnik Stolpen aufgebaut. Sowohl Fahrzeug als auch Einrichtungen sind einem Löschfahrzeug der „Großen“ ähnlich, nur eine Nummer kleiner. Es wird den Kindern und Jugendlichen bestimmt Freude bereiten, mit dem Fahrzeug im Einsatz zu sein. Die 110 T Euro sind gut angelegt.
Ein ganzes Stück größer ist das neue „Brandhaus“. Die Simulationsanlage ist ein enormer Fortschritt gegenüber der kleinen Anlage in der Feuerwache Übigau. In fünf heißen Räumen können die Ausbilder verschiedenste Einsatzvarianten trainieren lassen. Im Erdgeschoss steht ein brennendes Auto, welches aber auch nach außen geschoben werden kann. Eine Werkstatt, ein Lager, ein Wohnzimmer und eine Küche mit verschiedenen Brandvarianten sind weiterhin als Übungsräume möglich. Die Räume sind mit Wärmebildkameras ausgestattet, so dass die Überwachung in der Zentrale immer gewährleistet ist. Mittels einer kabellosen Fernbedienung kann der Ausbilder an der Einsatzstelle die Regie über das Brandgeschehen führen. Im Obergeschoss des dreistöckigen Gebäudes sorgt eine Nebelanlage in den Räumen für reale Einsatzbedingungen. Die Sichtweiten sind mit 0,5 m,1 m und 1,5 m regelbar. Im Wohnzimmer kann eine Rauchgas-Durchzündung an der Decke (Roll-Over) demonstriert werden.
Natürlich wurden auch verschiedene Brandsituationen dem Publikum vorgeführt. Beim Autobrand in der Garage kamen sogar die Kameraden der Wache Albertstadt zum Einsatz. Auch der Roll-Over zeigte anschaulich, welchen Gefahren die Einsatzkräfte ausgesetzt werden können. Sensoren erkennen die Situationen von Feuer und Löschwasser, so dass programmierte Übungsabläufe steuerbar sind.
320 m2 Übungsfläche für ca. 1,4 Millionen Euro stehen nun zur Aus- und Weiterbildung der Feuerwehrfrauen und – männer der Berufs-, Freiwilligen und Werksfeuerwehren nicht nur aus Dresden zur Verfügung. Roland Klünder konnte als Vater der Anlage und nun Ruheständler sein Werk und das seiner Kollegen zufrieden als vollendet betrachten.

Text / Fotos: Hans-Günther Lindenkreuz

Sonntag, 5. Mai 2019 - 20:21 Uhr
7. Internationaler Florianstag

Der 7.Internationale Florianstag ist nun schon wieder Geschichte. Mit ihm wurden auch in diesem Jahr alle Teilnehmer auf eine Probe gestellt, denn erstmalig waren die Wettermacher den Kameradinnen und Kameraden nicht hold. Aber es sind eben Feuerwehrleute, die auch einmal die Zähne zusammenbeißen können, auch wenn sie dabei auch vor Kälte und Nässe klapperten.
39 Fahnendelegationen und viele Begleiter nahmen am frühen Morgen vor der Goldenen Pforte des Rathauses zum ersten Gruppenfoto Aufstellung, um dann zur Kreuzkirche zu marschieren. Nach dem Gottesdienst von Pfarrer Holger Milkau und Diakon Othmar Ableidinger und Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr bewegte sich der Fahnenzug über den Altmarkt, Schlossgasse und Fürstenzug zum Johanneum, wo ein zweites Gruppenfoto aufgenommen wurde. Im Stallhof des Residenzschlosses konnten die Teilnehmer ihre Urkunden und Fahnenbänder in Empfang nehmen. Als Erfrischungsgetränk wurde dem Glühwein absoluter Vorzug erwiesen. Die Tuchuniform ist nun mal keine Allwetterkleidung, so dass vielleicht mancher Teilnehmer neben der Erinnerung auch einen Schnupfen mit nach Hause genommen hat. Aber bestimmt kein Grund, sich den Termin für den 8. Florianstag nicht beizeiten in den Kalender einzutragen.

Die Fotos finden Sie unter https://www.magentacloud.de/share/2i9xkin9mp

Text/Fotos: Hans-Günther Lindenkreuz

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